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HPE-Frühjahrstagung: Wirtschaft und Politik im Dialog über Zukunftsfragen

12. Juni 2026


Bad Honnef, 12.06.2026 – Rund 140 Mitglieder des Bundesverbandes Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) kamen zur diesjährigen Frühjahrstagung in Mainz zusammen, um zentrale Zukunftsthemen der Branche zu diskutieren.


Ein besonderes Signal setzte der Besuch des zum Zeitpunkt der Tagung designierten Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz, Gordon Schnieder, der sich mit den Teilnehmern über die Herausforderungen und Perspektiven der mittelständisch geprägten Holzpackmittelbranche austauschte. 


Ein besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung war die Umsetzung der neuen europäischen Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation – PPWR). Angesichts zahlreicher offener Praxisfragen stießen die Fachvorträge von HPE-Geschäftsführer Marcus Kirschner sowie die rechtliche Einordnung durch Dr. Patrick Krampitz von der Kanzlei Pauly Rechtsanwälte auf großes Interesse.


Ergänzend kündigte der HPE seine neue branchenspezifische Umsetzungshilfe zur PPWR an. Die mehr als 150 Seiten umfassende Publikation erläutert die Anforderungen der neuen Verordnung praxisnah und speziell zugeschnitten auf die Geschäftsmodelle der Holzpackmittelbranche. Neben einer detaillierten Darstellung der rechtlichen Grundlagen und Fristen enthält der Leitfaden konkrete Handlungsempfehlungen für die Umsetzung der künftig geltenden Anforderungen.


„Als Verband informieren wir unsere Mitglieder frühzeitig und praxisnah über neue regulatorische Anforderungen. Gleichzeitig vertreten wir die Interessen der Holzpackmittelbranche auf europäischer Ebene und bringen unsere Expertise aktiv in die politischen Entscheidungsprozesse in Brüssel ein“, erklärte Kirschner.


Im Zusammenhang mit der PPWR berichtete Fabian Häcker, HPE-Projektmanager Recycling Holz und Verpackungen, über die positive Entwicklung von HPECycle. Das bundesweite Netzwerk für die Reparatur und Rücknahme gebrauchter Paletten wächst stetig. Künftig könnte HPECycle als Organisation für die erweiterte Herstellerverantwortung für Holzpackmittel nach VerpackDG einen Großteil der neuen administrativen Anforderungen der PPWR für die Unternehmen effizient bündeln und erfüllen.


Auch die geopolitischen Rahmenbedingungen und deren Auswirkungen auf Unternehmen und Lieferketten wurden intensiv beleuchtet. General a. D. Christian Badia, ehemaliger stellvertretender Kommandeur des Allied Command Transformation der NATO, analysierte die aktuelle weltpolitische Lage, resultierende zivile und militärische Aspekte und zeigte mögliche Konsequenzen für die deutsche Wirtschaft auf. Unternehmen müssen sich stärker mit den Gegebenheiten auseinandersetzen und ihrerseits die eigene Resilienz analysieren und stärken. Ergänzend informierte Rob Driessen, Geschäftsführer CONNEC3 Gruppe, über die Situation auf den europäischen Holzmärkten und den Umgang mit anhaltenden Marktunsicherheiten.

Impulse für die digitale Transformation lieferten die Vorstellung der Branchen-Software PaC-Express zur 3D-Konstruktion und Statikberechnung, die zum Jahreswechel im freien Markt verfügbar sein wird. Praktische Lösungen für KMU sowie Fördermöglichkeiten zeigt KI-Expertin Verena Fink auf. Im Mittelpunkt standen praxisnahe Anwendungen künstlicher Intelligenz und deren Potenziale für mittelständische Unternehmen.


Mainz machte deutlich: Die kommenden Jahre werden maßgeblich durch neue regulatorische Anforderungen und geopolitische Entwicklungen geprägt sein. Umso wichtiger bleibt der enge Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Branche, den die HPE-Frühjahrstagung erneut erfolgreich ermöglicht hat."


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HPE-Geschäftsführer Marcus Kirschner eröffnete die Veranstaltung.

© Foto: HPE


Gordon Schnieder (l.), designierter Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz tauschte sich mit den HPE-Migliedern aus.

© Foto: HPE


Rund 140 HPE-Mitglieder besuchten die Frühjahrstagung.

© Foto: HPE


Zum HPE:

Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. vertritt seit 1869 die Interessen der mehr als 430 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie auf Bundes- und europäischer Ebene. Als Anbieter von Paletten, Kisten, Exportverpackungen, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik fördern die Mitglieder des HPE die Verwendung dieser mobilen Kohlenstoffspeicher in den Lieferketten. 


von Maximilian Fuchs 9. Juni 2026
9. Juni 2026 PPWR im B2B-Bereich: Bundesverband HPE veröffentlicht branchenspezifische Umsetzungshilfe zur neuen EU-Verpackungsverordnung mit mehr als 40 Praxisbeispielen, Musterdokumenten und Visual Toolkit für die Holzpackmittelbranche Bad Honnef, 09.06.2026 – Mit der neuen europäischen Verpackungs- und Verpackungsabfallverordnung (Packaging and Packaging Waste Regulation – PPWR) stehen Unternehmen der Holzpackmittel-, Paletten- und Exportverpackungsbranche vor weitreichenden neuen Anforderungen. „Seit den ersten geleakten Entwürfen unterstützen wir als HPE unsere Mitgliedsunternehmen bei der Umsetzung der Verordnung. Mit dem nun vorliegenden Leitfaden samt Praxisbeispielen, dem Visual Toolkit und einigen Mustervorlagen haben unsere Mitglieder nun nützliche Tools für die praktische Umsetzungen an der Hand“, erklärt Marcus Kirschner, Geschäftsführer des Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE). Gleichwohl hinke die EU-Kommission bereits jetzt den Vorgaben zur Veröffentlichung von delegierten Rechtsakten hinterher und werde mit unzähligen Fragen aus der Praxis konfrontiert, berichtet Kirschner, der selbst auch Mitglied er EU Expert Group on Packaging and Packaging Waste ist. Obgleich damit klar sein dürfte, dass noch sehr viel Unklarheit herrscht, bringen die die vom HPE zur Verfügung gestellten Dokumente ein deutliches Plus an Transparenz und räumen mit vielen kursierenden Halbwahrheiten auf. Die mehr als 150 Seiten umfassende Publikation erläutert die Anforderungen der neuen Verordnung praxisnah und speziell zugeschnitten auf die Geschäftsmodelle der Holzpackmittelbranche. Neben einer detaillierten Darstellung der rechtlichen Grundlagen und Fristen enthält der Leitfaden konkrete Handlungsempfehlungen für die Umsetzung der künftig geltenden Anforderungen. Erzeuger vs Lieferant Einen besonderen Schwerpunkt legt der Leitfaden auf die unterschiedlichen Rollen und Verantwortlichkeiten der Wirtschaftsakteure entlang der Lieferkette. Die korrekte Zuordnung von Hersteller, Erzeuger, Importeur, Vertreiber, Lieferant oder weiteren Akteuren ist von zentraler Bedeutung, da sich hieraus die jeweiligen Pflichten nach der PPWR ableiten. Gerade in diesem Bereich sieht der HPE derzeit einen erheblichen Informations- und Aufklärungsbedarf. „Die Unternehmen der Holzpackmittelbranche werden zunehmend mit Forderungen ihrer Kunden konfrontiert, die Erzeugereigenschaft im Sinne der PPWR zu übernehmen. Diese sind jedoch häufig unbegründet und zeugen von großer eigener Unsicherheit. Bislang haben offensichtlich nur wenige Kunden selbst eine Vorstellung davon, was auf sie zukommt und wo sie sich verorten müssen. Stattdessen wird mit wilden Schreiben an die Lieferanten aus der Holzpackmittelindustrie Verwirrung gestiftet und Versuche unternommen, eigene Verantwortlichkeiten abzuwälzen“, beschreibt der HPE-Geschäftsführer die Lage. Der Leitfaden schafft hier Klarheit und erläutert anhand der Verordnung sowie zahlreicher Praxisbeispiele, unter welchen Voraussetzungen Unternehmen tatsächlich als Erzeuger einzustufen sind und wann dies nicht der Fall ist. Dabei wird deutlich, dass vielfach die Kunden der Holzpackmittelhersteller selbst die maßgeblichen Verpackungsspezifikationen festlegen und durch ihren substanziellen Einfluss auf die Konzipierung und Ausgestaltung der Verpackung die Erzeugereigenschaft begründen. In diesen Fällen werden die Holzpackmittelhersteller im Sinne der PPWR regelmäßig zu Lieferanten, während die Verantwortung als Erzeuger bei ihren Auftraggebern liegt. Der Leitfaden bietet den Unternehmen damit eine wichtige Grundlage für die Einordnung ihrer Rolle und unterstützt sie dabei, Fehlzuordnungen und daraus resultierende Haftungs- und Compliance-Risiken zu vermeiden. Konformitätserklärung Der HPE-Leitfaden behandelt darüber hinaus die Anforderungen an Konformitätsbewertungsverfahren und technische Dokumentationen sowie die Erstellung von EU-Konformitätserklärungen. Weitere Schwerpunkte sind die Recyclingfähigkeit von Verpackungen, Wiederverwendungsanforderungen, Kennzeichnungspflichten, die erweiterte Herstellerverantwortung (EPR), offene und geschlossene Poolsysteme sowie der Prozess von der Verpackungsentwicklung bis zum Inverkehrbringen. Einen besonderen Praxisbezug schaffen mehr als 40 Fallbeispiele, die typische Geschäftsvorgänge der Branche aufgreifen und aufzeigen, welche Rolle Unternehmen der Holzpackmittelbranche und deren Kunden im Sinne der PPWR einnehmen und welche konkreten Verpflichtungen sich daraus ergeben. Damit erhalten die Unternehmen eine wertvolle Orientierungshilfe für die Bewertung ihrer individuellen Geschäftsmodelle und Lieferketten. Praxisbeispiele und Umsetzungshilfen Ergänzt wird der Leitfaden durch umfangreiche Arbeitshilfen, die den HPE-Mitgliedern bereits im Vorfeld des Leitfadens zur Verfügung gestellt wurden. Hierzu gehören Muster für EU-Konformitätserklärungen, Konformitätsbewertungsverfahren, Risikobeurteilungen, Lieferantenabfragen zur Ermittlung relevanter PPWR-Informationen sowie Prozessbeschreibungen zur Integration der Anforderungen in bestehende Qualitätsmanagementsysteme. Zusätzlich hat der Verband ein umfassendes Visual Toolkit entwickelt. Dieses bündelt sämtliche Grafiken, Entscheidungsbäume, Rollenübersichten und One-Pager des Leitfadens und ermöglicht eine schnelle und verständliche Einordnung der neuen regulatorischen Anforderungen. Unternehmen erhalten damit eine kompakte Orientierungshilfe, um Verantwortlichkeiten, Entscheidungswege und Compliance-Pflichten effizient zu erfassen und umzusetzen. HPECycle und VerpackDG Mit dem neuen Leitfaden stellt der HPE seinen Mitgliedern eines der bislang umfassendsten branchenspezifischen Arbeitsmittel zur Vorbereitung auf die PPWR zur Verfügung. Angesichts der erheblichen Auswirkungen der Verordnung auf Verpackungsentwicklung, Beschaffung, Dokumentation und Marktbereitstellung leistet die Publikation einen wichtigen Beitrag zur praxisgerechten Umsetzung der neuen europäischen Vorgaben in der Holzpackmittelbranche, die mit der Branchenlösung HPECycle bereits essentielle Weichen für die weitere Unterstützung der Unternehmen im Hinblick auf das deutsche VerpackDG und die Herstellerpflichten gestellt hat. „Allerdings wird mit der PPWR keine Palette, keine Kabeltrommel und keine Kiste mehr verkauft oder repariert. Im B2B-Bereich laufen die Uhren nun mal anders als im B2C, FMCG oder sonstigen Sektoren. Der Kohlenstoffspeicher Holz, der seit Jahrzehnten im Rahmen einer gut funktionierenden Kaskade genutzt wird, ist etwas grundlegend anderes als Kunststoff. Stattdessen binden die bürokratische Implementierung und Umsetzung in den KMU der Holzpackmittelbranche die höchstqualifizierten Mitarbeiter, die eigentlich für das Kerngeschäft der Unternehmen gebraucht werden. Damit werden der Branche sowie der deutschen und europäischen Wirtschaft in wirtschaftlich schwierigen Zeiten weitere Felsbrocken in den Weg gestellt“, stellt Kirschner abschließend kritisch fest. Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. vertritt seit 1869 die Interessen von mehr als 420 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie auf Bundes- und europäischer Ebene. Als Anbieter von Paletten, Kisten, Exportverpackungen, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz sowie als Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik fördern die Mitglieder des HPE die Verwendung dieser mobilen Kohlenstoffspeicher in den Lieferketten. Zudem unterstützt der Verband seine Mitgliedsunternehmen bei technischen, rechtlichen und regulatorischen Fragestellungen und entwickelt praxisorientierte Hilfestellungen für aktuelle Herausforderungen der Branche. Mit branchenspezifischen Leitfäden, Musterdokumenten, Fachinformationen und Schulungsangeboten begleitet der HPE seine Mitglieder bei der Umsetzung neuer gesetzlicher Anforderungen und stärkt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen entlang der gesamten Lieferkette. www.hpe.de Downloads: HPE-PPWR-Leitfaden © Foto: HPE HPE-PPWR-Visual Toolkit © Foto: HPE HPE- Orientierungshilfe Wirtschaftsakteure © Foto: HPE
28. April 2026
28. April 2026 Berlin, 28.04.2026 – Wenn tonnenschwere Frachten per Flugzeug um die halbe Welt transportiert werden müssen, sind Präzision und Erfahrung gefragt. Eine zentrale Rolle spielen dabei sogenannte Transportböden aus Holz, die individuell angefertigt werden. Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) macht mit einem aktuellen Praxisbeispiel deutlich, wie vielseitig und unverzichtbar diese Lösungen sind. Im konkreten Projekt ging es um eine anspruchsvolle Fracht: Bis zu zwölf Meter lange und zwölf Tonnen schwere Stahlplatten mussten in kürzester Zeit per Lufttransport zum Einsatzort transportiert werden. Die Besonderheit: Die Platten mussten liegend transportiert werden, aber auf diese Weise lassen sie sich nur schwer anheben „Die größte Herausforderung war die Stabilität der Platten“, erklärt Projektleiter Rolf Stockhausen. „Wir hatten es mit Bauteilen zu tun, die einerseits sehr schwer sind, eine sehr geringe Eigenstabilität haben und wie eine große Blattfeder hin und her schwingen. Wenn man sie falsch aufnimmt oder lagert, verformen sie sich.“ Rund 30 individuell angefertigte Transportböden wurden für das Projekt entwickelt und mussten exakt auf Maße und Gewicht der einzelnen Stahlplatten abgestimmt werden. Entscheidend war dabei nicht nur die Tragfähigkeit des Holzes, sondern auch die Konstruktion: Die Transportböden mussten so gestaltet sein, dass sie sich im Flugzeug beliebig übereinander stapeln lassen, ohne die darunterliegenden Platten zu belasten und die Ladungssicherung für den Transport gewährleistet war. Eine weitere Herausforderung war, dass sich die Böden samt Stahlplatten beim Anheben nicht verbiegen durften. „Wir mussten den Sweet-Spot für die vier Anschlagpunkte der Kranseile berechnen“ so Stockhausen. „Wir bewegen uns hier im Bereich weniger Zentimeter Toleranz. Das ist echte Präzisionsarbeit. Am Ende entscheidet die richtige Positionierung der Anschlagpunkte darüber, ob die Ware unbeschadet ankommt." Neben der Konstruktion der Transportböden stellte auch die Logistik höchste Anforderungen. Innerhalb von zwei Werktagen musste die angelieferte Ware verpackt und versandbereit gemacht werden. Im Vorfeld musste länderübergreifend der Versandprozess mit den Spezialisten der gesamten Logistikkette abgestimmt werden. Schwertransporter, das Flughafenpersonal und die Airlines in verschiedenen Ländern mussten für die besondere Fracht gebrieft werden. Für den HPE zeigt das Beispiel eindrucksvoll, welche Schlüsselrolle Transportböden in der modernen Exportverpackung spielen. „Transportböden sind weit mehr als nur Holzschlitten“, sagt Marcus Kirschner, Geschäftsführer des HPE. „Sie sind hochpräzise Maßanfertigungen für den sicheren Transport von Gütern und performen gerade dann, wenn Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. Dieses Projekt zeigt, wie viel Ingenieursarbeit und Erfahrung in solchen Holzkonstruktionen stecken.“ Was sind Transportböden? Transportböden sind individuell gefertigte Holzunterkonstruktionen, die als tragfähige Basis für den Transport von Gütern dienen. Sie bestehen in der Regel aus Kanthölzern und Brettern, werden passgenau an das jeweilige Packgut angepasst und ermöglichen dessen sichere Lagerung, Fixierung und Handhabung während des Transports. Transportböden kommen insbesondere bei schweren, großformatigen oder empfindlichen Industriegütern zum Einsatz und bilden häufig die Grundlage für weiterführende Verpackungslösungen wie Kisten oder Verschläge. Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. vertritt seit 1869 die Interessen der mehr als 430 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie auf Bundes- und europäischer Ebene. Als Anbieter von Paletten, Kisten, Exportverpackungen, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik fördern die Mitglieder des HPE die Verwendung dieser mobilen Kohlenstoffspeicher in den Lieferketten. Downloads: Zwölf Meter lange Stahlplatten mussten in kürzester Zeit zum Einsatzort transportiert werden. © Foto: Anton Klein Industrieverpackungen + Logistik GmbH Transportböden performen gerade dann, wenn Standardlösungen an ihre Grenzen stoßen. © Foto: Anton Klein Industrieverpackungen + Logistik GmbH
24. April 2026
24. April 2026 Bad Honnef – 24.04.2026. Selbermachen liegt im Trend und damit die Idee, Neues aus Materialien und Produkten zu erschaffen, deren ursprünglicher Einsatzzweck nie dafür gedacht war. Upcycling und Repurposing sind dafür die Modewörter. So „zweckentfremden“ kreative Köpfe die für den harten Einsatz in der weltweiten Logistik vorgesehen Ladungsträger zu individuellen Outdoor-Möbeln, erklärt der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE). Paletten, Kisten und Kabeltrommeln scheinen so Manchen zu inspirieren, individuelle Möbelideen zu realisieren. „Viele dieser hölzernen ‚Lastenträger‘ haben bereits eine ‚Karriere‘ als Transportmittel rund um die Welt hinter sich. Das macht ihren besonderen Charme aus“, erklärt HPE-Geschäftsführer Marcus Kirschner. “Damit wird jedes Stück zu einem Unikat.“ Wo bekomme ich Paletten her? Beim Möbelbau setzen die meisten auf Europaletten, weil sie Standardmaße haben. Auch viele Do-it-yourself Anleitungen setzen auf den bekannten Paletten-Typ. Fündig wird man im Internet, bei Baumärkten, Speditionen oder direkt beim Palettenhändler. Wichtig ist immer, auf den Zustand zu achten. Die Paletten sollten trocken und stabil sein und keine größeren Beschädigungen haben. Was sind gute Projekte für den Anfang? Für Einsteiger bieten sich einfache Konstruktionen an. Eine Sitzbank lässt sich beispielsweise aus drei Paletten bauen: Zwei werden übereinandergestapelt, eine dient als Rückenlehne. Mit dicken Kissen entsteht schnell eine gemütliche Sitzgelegenheit im Garten. Auch Tische oder kleine Regale lassen sich unkompliziert umsetzen. Wer handwerklich geschickt ist, kann seine Palettensitzecke auch mit anderen Upcycling-Materialien wie Wein- oder Obstkisten kombinieren. Eine aufgelegte Glasplatte wertet die zum Tisch umfunktionierte Kabeltrommel oder die Kiste optisch unheimlich auf. Fertig ist die Outdoor-Lounge. Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. vertritt seit 1869 die Interessen der mehr als 430 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie auf Bundes- und europäischer Ebene. Als Anbieter von Paletten, Kisten, Exportverpackungen, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik fördern die Mitglieder des HPE die Verwendung dieser mobilen Kohlenstoffspeicher in den Lieferketten. Downloads: "Love" Letter aus Paletten © Foto: HPE Palettenmöbel © Foto: Borki Tisch aus Palettenmöbeln © Foto: HPE Sitzecke aus Palettenmöbel n © Foto: HPE
26. März 2026
26. März 2026 Naturschutz und holzverarbeitende Branchen fordern gemeinsam: Holz soll stärker für stoffliche Produkte genutzt werden. Berlin – Holz ist ein wertvoller und begrenzter Rohstoff. Dennoch wird in Deutschland rund die Hälfte des anfallenden Holzes verbrannt – etwa in Heizkraftwerken oder Heizungen. Zudem wird die Transformation dazu führen, dass die Nachfrage nach dem Brennstoff Holz weiter steigen wird, wenn zahlreiche kleine und große neue Anlagen zur Energieerzeugung aus Holz entstehen. Die möglichen Folgen für den Rohstoff Holz sehen die unterzeichnenden Umwelt- und Wirtschaftsverbände mit Sorge. In einem gemeinsamen Appell fordern der Naturschutzbund Deutschland (NABU), der Verband der Holzwerkstoff- und Innentürenindustrie (VHI) sowie der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackungen (HPE) deshalb klare politische Leitplanken für eine nachhaltige Nutzung des Rohstoffs Holz. Ziel dieser politischen Leitplanken muss es sein, Nutzungskonflikte zu vermeiden und Holz künftig vorrangig stofflich einzusetzen – etwa im Bau, in Möbeln, in Verpackungen oder in anderen Holzprodukten, statt es direkt zu verbrennen. Nur so kann der Rohstoff Holz möglichst lange Kohlenstoff speichern, also den Klimaschutzeffekt verlängern (idealerweise über mehrere Kreisläufe hinweg) und gleichzeitig Arbeitsplätze sowie Wertschöpfung in Deutschland sichern. Dass eine effizientere Nutzung von Biomasse notwendig ist, betont auch das gestern beschlossene Klimaschutzprogramm der Bundesregierung. Darauf aufbauend müssen jetzt zeitnah konkrete, wirkungsvolle Maßnahmen erarbeitet und anschließend konsequent umgesetzt werden, so die Unterzeichnenden des Appells. „Nur wenn mehr Holz für langlebige Produkte genutzt und weniger Holz verbrannt wird, kann Deutschland seine Klimaziele erreichen“, heißt es im gemeinsamen Appell. „Diese Erkenntnis muss beim Ausbau von Holzenergie und Holzwärme berücksichtigt werden, damit die begrenzte Rohstoffbasis nicht überfordert und andere wichtige Nutzungen verdrängt werden.“ Der NABU betont, dass nachhaltig bewirtschaftete Wälder in der Klima- und Transformationspolitik eine zentrale Rolle spielen. Umso wichtiger sei es, mit dem Rohstoff Holz verantwortungsvoll umzugehen. Eine kluge Nutzung von Biomasse helfe dem Klima doppelt: Sie entlaste unsere Wälder und sorge gleichzeitig dafür, dass Kohlenstoff länger gebunden bleibt. Der Verband der Holzwerkstoff- und Innentürenindustrie (VHI) stellt heraus, dass Holz zu schade ist, um es zu verbrennen. Die stoffliche Nutzung von Frisch- und Altholz in Kaskaden im Sinne der Kreislaufwirtschaft biete volkswirtschaftlich aufgrund der damit verbundenen Wertschöpfung und klimapolitisch durch die langfristige Kohlenstoffbindung den größten Nutzen. Dieses Prinzip wünscht sich der VHI politisch und gesellschaftlich als Leitbild für die Holzverwendung. Die hocheffiziente energetische Nutzung sollte in der Regel die letzte Option sein. Die Holzpackmittelbranche teilt diese Ansicht. Der HPE betont, dass die gesamte Logistikkette in Deutschland und weltweit auf Paletten und Kisten aus Holz basiert. In der Corona-Zeit wurde sichtbar, worauf Toilettenpapier oder Impfstoffe transportiert werden. Beim Glasfaserausbau sind Kabeltrommeln aus Holz unverzichtbar. Maschinen werden sicher in Holzverpackungen transportiert. Für Bevölkerung und Wirtschaft ist eine verlässliche Holzversorgung unerlässlich. Holzpackmittel sind dabei mehr als Transportmittel: Sie sind mobile Kohlenstoffspeicher, die in der Kaskade zu Holzwerkstoffen weiterverarbeitet werden. So zeigt sich, wie sich Logistik und ökologische Vorteile verbinden lassen. Die Verbände fordern daher klare politische Leitplanken auf nationaler und europäischer Ebene, die Entscheidung von Nutzungskonkurrenzen darf nicht vom Transformationsdruck etwa des Gebäudesektors oder der kommunalen Wärmenetze entschieden werden. Nur so könne sichergestellt werden, dass Holz künftig effizienter genutzt wird, die Klimaziele erreichbar bleiben und die wirtschaftliche Nutzung des Rohstoffs in Deutschland langfristig gesichert wird. 📖 Gemeinsamer Appell: Holz vorrangig stofflich nutzen Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. vertritt seit 1869 die Interessen der mehr als 430 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie auf Bundes- und europäischer Ebene. Als Anbieter von Paletten, Kisten, Exportverpackungen, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik fördern die Mitglieder des HPE die Verwendung dieser mobilen Kohlenstoffspeicher in den Lieferketten. Zum NABU: Mit mehr als 980.000 Mitgliedern und Fördernden ist der 1899 gegründete NABU der älteste und mitgliederstärkste Umweltverband Deutschlands. Der NABU engagiert sich für den Erhalt der Lebensraum- und Artenvielfalt, den Klimaschutz sowie die Nachhaltigkeit der Land-, Wald- und Wasserwirtschaft. Zu den zentralen NABU-Anliegen gehören auch die Vermittlung von Naturerlebnissen und die Förderung naturkundlicher Kenntnisse. Mehr Infos: www.nabu.de/wir-ueber-uns  Zum VHI Der VHI vertritt seit 100 Jahren die Interessen der deutschen Holzwerkstoffindustrie auf nationaler und internationaler Ebene. Mitgliedsunternehmen sind Hersteller von Span-, OSB- und Faserplatten, Sperrholz, Naturfaserverbundstoffen und Innentüren aus Holz und Holzwerkstoffen. Der Verband mit Sitz in Berlin versteht sich als Plattform für den branchenweiten Meinungsaustausch und Willensbildungsprozess. Wir suchen den Dialog mit der Politik und der Verwaltung, mit der Wissenschaft und der Öffentlichkeit. Mehr Infos: https://www.vhi.de
20. März 2026
20. März 2026 Berlin, 19. März – Im Vorfeld der Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am 22. März 2026 haben Verbände der Holzwirtschaft ein gemeinsames Positionspapier veröffentlicht. Darin formulieren sie ihre zentralen Erwartungen an die künftige Landespolitik und benennen konkrete Handlungsfelder, um die Branche als Schlüsselbereich für Wertschöpfung, Klimaschutz, nachhaltiges Bauen und starke ländliche Räume weiter zu stärken. Die Holzwirtschaft in Rheinland-Pfalz steht mit rund 7.500 Unternehmen und 54.000 Beschäftigten für regionale Wertschöpfung, qualifizierte Arbeitsplätze, Innovation und klimafreundliche Lösungen entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Wald über die Holzverarbeitung bis hin zum Holzbau. In den vergangenen Jahren sind die Herausforderungen für die Branche von der Verfügbarkeit des Holzes aus den heimischen Wäldern über eine schwache Baukonjunktur bis zum Bürokratieaufbau gewachsen. Zukunftsstrategie für Wald und Holz nötig Mit dem gemeinsamen Positionspapier setzt die Branche nun ein klares Signal: Die Ausgestaltung der politischen Rahmenbedingungen der kommenden Legislaturperiode werden entscheidend dafür sein, ob Rheinland-Pfalz seine Potenziale zur Stärkung der Wertschöpfungskette Holz nutzen kann. „Holzverwendung ist ein Gewinn für Wertschöpfung, Klimaschutz und Bioökonomie. Um Klimaschutz, bezahlbares Bauen und regionale Wirtschaftskraft zusammen voranzubringen, braucht es eine kohärente Zukunftsstrategie für Wald und Holz in Rheinland-Pfalz“, so die unterzeichnenden Verbände. Zur Sicherung einer verlässlichen Holzversorgung aus den heimischen Wäldern fordern die Verbände, dass Waldumbau und aktive Waldbewirtschaftung oberste Priorität und durch entsprechende Gesetze und Förderprogramme vorangebracht werden müssen. Um den Wohnraumbedarf von jährlich mehr als 15.000 Wohnungen nachhaltig bereitzustellen, braucht es aus Sicht der Verbände Vorfahrt für den Holzbau und nachhaltiges Bauen. Dazu zählen die Einführung einer Holzbau-Offensive Rheinland-Pfalz im Rahmen des Klimabündnis Bauen, die Vorbildfunktion des Landes durch den Einsatz von Holz bei allen öffentlichen Bauvorhaben und den Abbau von Hemmnissen im Bauordnungs- und Genehmigungsrecht. Holzwirtschaft steht als Partner bereit Die Branche macht deutlich, dass Holz und die Holzwirtschaft einen wichtigen Beitrag zu einem nachhaltigen Wandel von Wirtschaft und Gesellschaft leisten können. Mit Blick auf stabile regionale Wirtschaftskreisläufe, Klimaschutz und Wohnraumbedarf braucht es jetzt politische Entscheidungen mit langfristiger Wirkung. „Rheinland-Pfalz ist Wald- und Holzland. In der nächsten Legislatur muss Waldpolitik als Wirtschafts- und Klimaschutzpolitik gemeinsam gedacht und umgesetzt werden – mit aktiver Waldbewirtschaftung - modernem Holzbau – und starker regionaler Wertschöpfungskette. Die Wald- und Holzwirtschaft in Rheinland-Pfalz steht bereit“, so die unterzeichnenden Verbände abschließend. Das gemeinsame Positionspapier steht hier zum Download bereit: Positionspapier der Wald- und Holzwirtschaft zur Landtagswahl Rheinland-Pfalz 2026
20. März 2026
20. März 2026 Bad Honnef – 20. März 2026 – Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. zieht eine positive Zwischenbilanz für das Kreislaufsystem HPECycle. Das Netzwerk für die Rücknahme und Wiederverwendung gebrauchter Paletten und Holzpackmittel ist in den vergangenen zwölf Monaten um rund 70 Prozent gewachsen. Mittlerweile beteiligen sich 46 Partnerunternehmen am System. HPE-Geschäftsführer Marcus Kirschner erklärt: „Ein gut erreichbares Netz an Sammelstellen ist das A und O für ein Kreislaufsystem. Deshalb liegt unser Fokus weiterhin auf dem Wachstum in der Fläche, um das Sammelnetz immer enger zu ziehen. Auch im Hinblick auf die EU-Verpackungsverordnung PPWR geht es weiter voran: HPECycle soll perspektivisch als Organisation für Herstellerverantwortung etabliert werden, um den HPE-Mitgliedern und deren Kunden eine Branchenlösung bei den kommenden Regelungen bieten zu können.“ Neben dem Wachstum in der Fläche wurde das System im vergangenen Jahr auch organisatorisch weiter ausgebaut. Die Kennzeichnung der standardisierten HC-Paletten und CP-Paletten wurde vereinheitlicht. Neue HPECycle-Reparaturhandbücher werden die fachgerechte Aufbereitung von Paletten vereinfachen. In den Fokus rückt nun die Optimierung von Prozesssteuerung und Datenverfügbarkeit zur Menge der wiederverwendeten, reparierten und der Kaskadennutzung zugeführten Paletten und Holzpackmittel. Was ist HPECycle? HPECycle ermöglicht Unternehmen, gebrauchte Paletten und andere Holzpackmittel regional bei teilnehmenden Fachbetrieben abzugeben. Die Betriebe prüfen die zurückgenommenen Produkte, reparieren sie bei Bedarf und führen sie wieder in den Wirtschaftskreislauf zurück. Ziel ist es, Holzpackmittel möglichst lange zu nutzen und so Ressourcen zu schonen. „Viele Sonderpaletten sind nach dem ersten Einsatz noch in sehr gutem Zustand. Wenn wir sie erneut verwenden, reduzieren wir Abfall, sparen Holz und verlängern die Kohlenstoffspeicherung im Produkt“, erklärt Kirschner abschließend die Vorteile des Systems. Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. vertritt seit 1869 die Interessen der mehr als 430 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie auf Bundes- und europäischer Ebene. Als Anbieter von Paletten, Kisten, Exportverpackungen, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik fördern die Mitglieder des HPE die Verwendung dieser mobilen Kohlenstoffspeicher in den Lieferketten. Downloads: HPECycle Logo Foto: HPE Palette mit HPECycle-Logo und QR-Code zur Nachverfolgung Foto: HPE 
27. Januar 2026
27. Januar 2026 Bad Honnef. Der in Zusammenarbeit mit der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und dem Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) erhobene HPE-Holzpreisindex wird zum Januar auf einhundert Basispunkte reskaliert. Dieses auch in der amtlichen Statistik gängige und regelmäßige Verfahren verbessert Übersichtlichkeit, Lesbarkeit und Verständlichkeit des Index. Veränderungen im Warenkorb oder der Verkettung wurden nicht vorgenommen, wodurch die langfristige Vergleichbarkeit vollumfänglich erhalten bleibt. Die einzelnen Indizes spiegeln die Einkaufspreisentwicklung der in der Branche genutzten Schnittholz- und Holzwerkstoffsortimente aus dem In- und Ausland wider. Weitere zusätzliche Kostenfaktoren, wie zum Beispiel für die Qualitätssortierung, sind darin nicht enthalten. Die Erhebung wird monatlich durchgeführt. Dabei wird ein repräsentativer Querschnitt der HPE-Mitgliedsfirmen befragt. Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. vertritt seit 1869 die Interessen der mehr als 420 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie auf Bundes- und europäischer Ebene. Als Anbieter von Paletten, Packmitteln, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik fördern die Mitglieder des HPE die Verwendung dieser mobilen Kohlenstoffspeicher in den Lieferketten. www.hpe.de 
14. Januar 2026
14. Januar 2026 Bad Honnef. Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) fordert im Zuge der Überarbeitung des Klimaschutzprogramms der Bundesregierung eine klare Neuausrichtung der Holz- und Klimapolitik. Angesichts der aktuellen außen- und sicherheitspolitischen Lage, der zunehmenden Auswirkungen des Klimawandels und der politisch drohenden Verknappung des Rohstoffs Holz müsse Klimaschutz konsequent mit Versorgungssicherheit, Resilienz und industrieller Wertschöpfung zusammengedacht werden. „Holz ist der einzige in Deutschland verfügbare nachwachsende kritische Rohstoff, der gleichzeitig Klimaschutz, wirtschaftliche Stabilität und sicherheitsrelevante Versorgung ermöglicht. Waldstillegungen sind kontraproduktiv und sicherheitspolitisch gefährlich“, erklärt Marcus Kirschner, Geschäftsführer des HPE. Holz müsse möglichst lange im Wirtschaftskreislauf verbleiben und mehrfach genutzt werden. Holzpackmittel wie Paletten, Kisten oder Kabeltrommeln spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie sind unverzichtbarer Bestandteil funktionierender Lieferketten und sichern die Versorgung von Bevölkerung, Industrie, Handel und kritischer Infrastruktur. „Nahezu alle Güter – von Nahrungsmitteln und Maschinen bis hin zu militärischem Gerät – werden auf Paletten, in Kisten oder auf Trommeln transportiert“, betont der Kirschner. In Krisen-, Katastrophen- und Verteidigungsfällen und in der Vorbereitung darauf sind Holzpackmittel aufgrund ihrer Robustheit, Reparierbarkeit und regionalen Verfügbarkeit unersetzbar. Zugleich binden Holzverpackungen als langlebige und mobile Kohlenstoffspeicher CO₂ über viele Jahre hinweg. Während der Wald als Kohlenstoffspeicher zunehmend durch Extremwetterereignisse und Kalamitäten gefährdet ist, bleibt der in Holzprodukten gebundene Kohlenstoff stabil und quantifizierbar erhalten. Nach der Primärnutzung werden Holzpackmittel weiterverwendet, repariert oder zu Holzwerkstoffen verarbeitet und erst am Ende energetisch verwertet. Ein weiterer zentraler Vorteil liegt in den Substitutionspotenzialen. Holzverpackungen können in vielen Anwendungen erdölbasierte Kunststoffverpackungen ersetzen, die nicht nur auf fossilen Rohstoffen beruhen und Treibhausgasemissionen verursachen, sondern auch zum Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt beitragen. Holzverpackungen hingegen sind vollständig in natürliche Stoffkreisläufe integrierbar. Der HPE spricht sich daher für ein Klimaschutzprogramm aus, das den Vorrang der stofflichen Holznutzung verbindlich festschreibt, das Prinzip der Kaskadennutzung konsequent umsetzt und den Waldumbau zu klimastabilen Mischwäldern aktiv unterstützt. Pauschale Stilllegungen oder Außernutzungsstellungen von Waldflächen lehnt der Verband ab. Diese gefährdeten Versorgungssicherheit, Arbeitsplätze und Klimaziele und führten zu steigenden Importabhängigkeiten. Der HPE plädiert für eine ressortübergreifende Ausgestaltung des Klimaschutzprogramms, die Umwelt-, Wirtschafts- und Sicherheitsaspekte gleichermaßen berücksichtigt. „Eine aktive, nachhaltige und stofflich orientierte Holznutzung ist kein Widerspruch zum Klimaschutz, sondern eine seiner tragenden Säulen“, so der Kirschner abschließend. Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. vertritt seit 1869 die Interessen der mehr als 420 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie auf Bundes- und europäischer Ebene. Als Anbieter von Paletten, Packmitteln, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik fördern die Mitglieder des HPE die Verwendung dieser mobilen Kohlenstoffspeicher in den zivilen und militärischen Lieferketten. www.hpe.de Downloads: Sicher Verpackt mit Holz Bild: HPE Paletten für die Logistik Bild: HPE Munitionskiste im Feld Bild: HPE 
16. Dezember 2025
15. Dezember 2025 Bad Honnef – 15.12.2025. Spielzeug, Schokolade oder das neue Küchengerät: Wenn in der Vorweihnachtszeit die Fußgängerzonen voll werden und Millionen Pakete nach Hause verschickt werden, steckt dahinter ein logistisches Meisterwerk. Eine tragende Rolle übernehmen dabei Paletten aus Holz, die meist unsichtbaren Helfer des Weihnachtsgeschäfts. Darauf weist der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) hin. Für den deutschen Einzelhandel ist das Weihnachtsgeschäft traditionell die umsatzstärkste Zeit des Jahres. Mit rund 120 Milliarden Euro Umsatz rechnen die Geschäfte dieses Jahr. Dafür müssen unzählige Waren in kurzer Zeit vom Hersteller über Zentrallager in die Geschäfte gelangen. Möglich wird das vor allem durch Paletten: Sie sorgen dafür, dass Produkte gebündelt, sicher und schnell transportiert werden können, ob per Lkw, Bahn, Schiff oder Flugzeug. Ohne sie würde der Warenfluss ins Stocken geraten. Auch im Weihnachtsgeschäft nimmt der Versandhandel eine immer größere Rolle ein. In der Adventszeit werden jeden Tag Millionen Pakete quer durch ganz Deutschland verschickt, um pünktlich unter dem Weihnachtsbaum zu liegen. Auch hier sind Paletten unverzichtbar: In Verteilzentren und Paketzentren sorgen sie dafür, dass tausende Pakete gebündelt, sortiert und effizient weitertransportiert werden können. Ob vom Onlinehändler ins Logistikzentrum oder auf dem Weg zu regionalen Paketdepots, Paletten halten den Versandhandel am Laufen. „Man sieht Paletten selten im Schaufenster, aber ohne sie würden viele Regale leerbleiben und viele Geschenke nicht an der Haustür landen.“, erklärt HPE-Geschäftsführer Marcus Kirschner. „Gerade in der hektischen Vorweihnachtszeit ermöglichen Paletten einen reibungslosen Ablauf im Handel. Sie sind Santas stille Helfer, die dafür sorgen, dass die Bescherung gelingt – still und zuverlässig.“ Nachhaltig das ganze Jahr Neben ihrer Leistungsfähigkeit punkten Paletten auch durch ihre Umweltbilanz. Sie bestehen aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz und sind Teil einer funktionierenden Kreislaufwirtschaft. Die Holzpackmittel können vielfach wiederverwendet werden und lassen sich einfach reparieren. Ist das nicht mehr möglich, können sie zu anderen Produkten weiterverarbeitet werden, zum Beispiel zu Spanplatten für Möbel oder den Baubereich oder gar Palettenklötzen aus Recyclingholz. „Das reduziert Abfall, schont die wertvolle Ressource Holz und verlängert die Kohlenstoffspeicherung im Produkt und der Logistikkette. Damit leistet die Holzpackmittelbranche einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaziele“, erklärt Kirschner abschließend. Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. vertritt seit 1869 die Interessen der mehr als 430 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie auf Bundes- und europäischer Ebene. Als Anbieter von Paletten, Kisten, Exportverpackungen, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik fördern die Mitglieder des HPE die Verwendung dieser mobilen Kohlenstoffspeicher in den Lieferketten.
3. Dezember 2025
3. Dezember 2025 Bad Honnef- 3.12.2025. Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) warnt vor den Folgen geplanter Waldflächenstilllegungen im Rahmen des Aktionsprogramms „Natürlicher Klimaschutz“ (ANK). „Holz ist unverzichtbar für militärische und zivile Infrastruktur, Transport und Logistik. Eine Einschränkung der Holznutzung gefährdet die Versorgungssicherheit, die wirtschaftliche Stabilität sowie die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und seiner Partner“, erklärt HPE-Geschäftsführer Marcus Kirschner. Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Lage kommt Holz eine strategische Bedeutung zu. Es wird für Munitions- und Waffenkisten, Kabeltrommeln, Paletten, Brücken- und Bunkerbau, Lagerhallen, Unterkünfte sowie zahlreiche logistische Anwendungen benötigt. Ohne Holzprodukte wäre die militärische und zivile Versorgungskette nicht funktionsfähig. So hat das zentrale Logistikkommando der NATO, das Joint Support and Enabling Command (JSEC) seinen Sitz in Deutschland. Es ist auf zuverlässige logistische Nachschublinien angewiesen – wozu ausreichend Holzpackmittel gehören. Auch im Katastrophenschutz, der Energieversorgung und im Gesundheitswesen ist Holz als Rohstoff unverzichtbar. Politische Pläne gefährden Rohstoffverfügbarkeit Die im ANK mit seinen Förderprogrammen „Klimaangepasstes Waldmanagement“ oder „KlimaWildnis-Programm“ vorgesehenen Nutzungsbeschränkungen drohen die Holzverfügbarkeit langfristig einzuschränken. Eine solche Verknappung steht im Widerspruch zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung und gefährdet neben Arbeitsplätzen und Klimazielen auch die strategische Versorgungssicherheit. Forderungen der Holzpackmittelbranche Um die Holzverfügbarkeit im zivilen und militärischen Sektor zu gewährleisten, fordert die Holzpackmittelbranche eine abgestimmte Rohstoffstrategie auf Bundesebene und nennt drei zentrale Maßnahmen: Ressortübergreifende Koordination zwischen Kanzleramt, Verteidigungsministerium, Agrarministerium sowie weiteren Fachministerien zur Sicherung der Holzverfügbarkeit. Stopp geplanter Stilllegungen und Außer-Nutzung-Stellungen von Waldflächen bis zur Vorlage einer gesamtstrategischen Bedarfsanalyse von Rohholz. Prüfung der Einstufung von Holz als kritischen Rohstoff Ermittlung konkreter Holzbedarfe für militärische und zivile Verteidigungsaufgaben, um Planungssicherheit und Produktionskapazitäten zu gewährleisten. Holz ist ein kohlenstoffbindender, nachwachsender und strategisch relevanter Rohstoff. In Zeiten geopolitischer Unsicherheit darf seine Nutzung nicht weiter eingeschränkt, sondern muss als Teil der nationalen Sicherheitsvorsorge gesichert werden. Zum HPE: Der Bundesverband Holzpackmittel, Paletten, Exportverpackung (HPE) e.V. vertritt seit 1869 die Interessen der mehr als 430 überwiegend inhabergeführten Unternehmen aus allen Bereichen der Holzpackmittelindustrie auf Bundes- und europäischer Ebene. Als Anbieter von Paletten, Kisten, Exportverpackungen, Kabeltrommeln, Steigen und Spankörben aus dem nachwachsenden Rohstoff Holz sowie Dienstleister aus den Bereichen Verpacken, Containerstau und Logistik fördern die Mitglieder des HPE die Verwendung dieser mobilen Kohlenstoffspeicher in den Lieferketten. Downloads: Munitionskiste Bild: HPE